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Veröffentlichungen, Arbeitspapiere und Materialen



Trottoirs und Gehflächen müssen den Fussgängerinnen und Fussgängern vorbehalten bleiben

 

Auch in der Schweiz erfolgt häufig die Förderung des Radverkehrs zu Lasten der Fußgänger. „Es werden Fussverkehrsflächen für das Velo frei gegeben und man ist dann erstaunt, wenn dies zu Konflikten führt“ ist in einer Resolution der Generalversammlung 2011 von Fussverkehr Schweiz zu lesen.

 

Resolution

 

 



Zu Fuß im Höheren Alter

 

 

... ist ein Leitfaden für PlanerInnen, EntscheidungsträgerInnen und MultiplikatorInnen, der von dem Bundesministerium für Verkehr in Österreich herausgegeben wurde.

 

Zu Fuß im Höheren Alter

 

 



Förderung des Fußverkehrs

 

In einer Kleinen Anfrage hatte die Fraktion Die Linke die Bundesregierung nach der Förderung des Fußverkehrs gefragt. Die Antworten sind ernüchternd und lassen nicht erwarten, dass Fußverkehrsstrategien der Bundesregierung, die auch die Bemühungen auf verschiedenen Ebenen bündeln, in absehbarer Zeit zum Thema werden.

 

Antwort der Bundesregierung

 

 




Fuss- und Veloverkehr auf gemeinsamen Flächen

 

Von Fußverkehr Schweiz und Pro Velo Schweiz ist eine Broschüre zu gemeinsamen Flächen für den Fuß- und Radverkehr erscheinen. 

"Grundsätzlich sind Gehflächen (Trottoirs, Fusswege, Fussgängerzonen, Parkflächen, Erholungsgebiete etc.) den FussgängerInnen vorbehalten (SVG Art. 43). Einfache Regeln zur Handhabung von Ausnahmen sind nicht möglich. Zu unterschiedlich sind die räumlichen Gegebenheiten und die Ansprüche der verschiedenen Nutzergruppen. FussgängerInnen, namentlich ältere oder behinderte Menschen reagieren sehr sensibel auf Störungen, und sie sind auf Flächen, die ausschliesslich den Zufussgehenden vorbehalten sind, angewiesen."

 

 

Fuss- und Veloverkehr auf gemeinsamen Flächen

 

 



Fußverkehrsstrategien Berlin

 

In Berlin sind die Fußverkehrsstrategien verabschiedet worden: "Eine Fußverkehrsstrategie muss Maßnahmen aus unterschiedlichsten Handlungsfeldern und Zuständigkeitsbereichen umfassen. Dazu gehören die fußverkehrsfreundliche und barriere­freie Gestaltung von Straßen, Wegen, Fahrbahnquerungen und die Zuwegung zu Haltestellen ebenso wie die Verkehrssicherheitsarbeit, das Mobilitätslernen und die Aufbereitung und Ver­mittlung von Informationen."

 

Fußverkehrsstrategien Berlin 

 

 



Leitfaden - Unbehinderte Mobilität

 

Die Hessische Straßen- und Verkehrsverwaltung hat einen umfangreichen Leitfaden zu einer unbehinderten Mobilität zusammengestellt. Neben dem aktuellen Stand von Wissenschaft und Technik werden auch Modellprojekte vorgestellt. Der Leitfaden kann in zwei Teilen herunter geladen werden:

Wiesbaden 2007

Teil 1 [3 MB] Teil 2 [4 MB] - alles als pdf-Datei



Vergleich der Fussgängerbehandlung in der Schweiz, in Deutschland und in Frankreich

 

Gibt es Unterschiede bei der Behandlung des Fussverkehrs in unterschiedlichen Ländern? Die Diplomarbeit von Gilles Renck an der Hochschule KarlsruheTechnik und Wissenschaft zeigt in einer vergleichenden Studie die Unterschiede bei der Berücksichtigung des Fussverkehrs in Politik, Recht und Normierung wie auch der Umsetzung auf Stufe Bund und Stadt.

 

Gilles Renck - Karlsruhe 2006

 

Flyer [0,5 MB] Bericht Recht + Politik [1,7 MB] Technischer Bericht [9,5 MB] Anhang [0,6 MB] - alles als pdf-Datei



Fußgänger- und fahrradfreundliche Stadt

 

Mehr Fußgänger und Fahrräder - sauberere Luft und weniger Lärm für kleines Geld

Modellprojekte zeigen die Möglichkeiten für Kommunen

Lingen im Emsland, Plauen und die Lutherstadt Wittenberg zeigen, wie es geht: Die drei Modellstädte entwickelten im Projekt "Fußgänger- und fahrradfreundliche Stadt" im Auftrag des Umweltbundesamtes (UBA) einfache und kostengünstige Konzepte, mit denen sich umweltfreundliche Verkehrsträger erfolgreich etablieren lassen. Entscheidend für die erfolgreiche Förderung des Fahrrad- und Fußgängerverkehrs in den drei Städten waren sechs Punkte: der dauerhafte Informationsfluss zwischen den Beteiligten, eine direkte Mitwirkung der Bürgerinnen und Bürger sowie der gesellschaftlichen Gruppen in Beiräten, eine ämterübergreifende Zusammenarbeit der zuständigen Verwaltungen, ein begleitendes Qualitätsmanagement sowie eine ständige Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Als besonderer Erfolgsfaktor erwies sich die tatkräftige Unterstützung durch die Bürgermeister und Baudezernenten der Kommunen. (aus Pressetext des Umweltbundesamts

Planungsgemeinschaft Verkehr und Büro für kommunale Planung und Beratung, im Auftrag des UBA, Dessau 2005

Studie [2,5 MB] - Anhang [2,2 MB] - Qualitätsmanagement im Fuß- und Radverkehr [950 KB] - alles als pdf-Dateien



Chancen und Optimierungspotentiale des nichtmotorisierten Verkehrs

 

Die Förderung des Fußverkehrs leistet wichtige Beiträge zu aktuellen
städtebaulichen Aufgabenstellungen. Besondere Bedeutung hat sie dabei für
- eine Begrenzung der Flächeninanspruchnahme,
- eine Stärkung funktionsfähiger urbaner Stadtzentren und –quartiere,
- eine stadt- und umweltgerechte Gestaltung der Mobilität und
- eine Erhaltung der Vielfalt des Einzelhandels.
Gehen fördert die Gesundheit Erwachsener und stärkt psychomotorische Fähigkeiten und soziale Kontakte von Kindern. Öffentliche Investitionen in Fußgängerverkehrsanlagen bewirken ausgeprägte volkswirtschaftliche Nutzen.
Eine gezielte Förderung des Gehens durch ein Mobilitätsmanagement kann zum häufigeren Gehen motivieren. Zielgerichtete Mobilitätsberatungen können auch zu einer Verlagerung von Kfz-Kurzstreckenfahrten auf das Gehen beitragen.
Zu Gunsten einer verstärkten Förderung des Fußverkehrs sollten die Kommunen Konzepte einer Förderung des Gehens als Hauptverkehrsmittel wie auch als Zugang zu öffentlichen Verkehrsmitteln entwickeln. Bund und Länder sollten Entscheidungs trägern die Bedeutung und die Nutzen des Fußverkehrs verstärkt bekannt machen. Sie sollten Aktivitäten für den Fußverkehr konzeptionell bündeln und institutionell verankern.

Planungsgemeinschaft Verkehr, Forschungsprojekt im Auftrag des BMVBW, Hannover 2005

Abschlussbericht [2,5 MB] - Kurzbericht [30 KB] - Kurzfassung [13 KB] - Berichtsblatt [16 KB] - alles als pdf-Dateien



Qualitätskontrolle von Fußwegen - Augenschein Fußverkehr

 

Das "Pedestrian Audit" wurde in England und Skandinavien entwickelt, um im Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern die Schwachstellen im Fusswegnetz auf eine einfache Art und Weise zu ermitteln. Herzstück des Vorgehens ist eine gemeinsame Begehung einer ausgewählten Wegstrecke, auf der unter Mithilfe einer vorbereiteten Checkliste die Mängel im Wegnetz dokumentiert werden. Der Einbezug der zuständigen Stellen ermöglicht oft eine unkomplizierte Lösungsfindung schon vor Ort.

Fussverkehr Schweiz - August 2005

PDF-Datei [207 KB]



Positionspapier zur Trennung des Rad- und Fußgängerverkehrs

 

Die zunehmende Benutzung der Gehwege durch den Radverkehr und die damit in Verbindung stehende Häufung von Konfliktsituationen zwischen Rad- und Fußgängerverkehr, veranlassen den Blinden- und Sehbehindertenverband Thüringen e.V., gemeinsam mit dem Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club, Landesverband Thüringen, zu diesem Problem Stellung zu beziehen. Beide Verbände sehen in der grundsätzlichen Trennung von Rad- und Fußgängerverkehr die einzig relevante Problemlösung. Dabei sind alle verkehrsplanerischen Möglichkeiten zu nutzen. Die Umsetzung dieser Forderung liegt letztlich nicht nur im Sicherheitsinteresse der Radfahrer und Fußgänger, sondern im Interesse aller Verkehrsteilnehmer.

ADFC e.V. Landesverband Thüringen und Blinden- und Sehbehindertenverband Thüringen e.V. , Positionspapier von 2002

PDF-Datei [126 KB] RTF-Datei [71 KB]



Positionspapier zur Freigabe des Radfahrens auf Spazierwegen

 

Der FUSS e.V. stellt Kriterien für die Freigabe des Radfahrens auf Spazierwegen und in öffentlichen Grün- und Erholungsanlagen zur Diskussion - Positionspapier von März 2005

PDF-Datei [109 KB]



Chancen des Rad- und Fußverkehrs als Beitrag zur Umweltentlastung

 

Ein Leitfaden für die kommunale Praxis in kleinen und mittleren Kommunen Elke Plate, Gernot Steinberg, Planersocietät, Dortmund Michael Haase, ISUP GmbH, Dresden Jürgen Brunsing, Schrift-Verkehr - Büro für Publizistik und Planung, Dortmund

Umweltbundesamt, Texte Nr. 32/2001

PDF-Datei Langfassung [2,07 MB] PDF-Datei Kurzfassung [0,09 MB]



Carola Mennicken, Dirk Bräuer, Andreas Schmitz: Straßenbahn und Zebrastreifen. In: Der Nahverkehr, Heft 10/2001

 

Veröffentlichung in der Fachzeitschrift "Der Nahverkehr", 10/2001

PDF-Datei [1,4 MB]



D. Sauter: Institutionelle Hindernisse im Fuss- und Veloverkehr, Massnahmen für eine neue Verkehrspolitik. Zürich 1999

 

Auszug aus dem Schlussbericht: Einer fussgänger- und velofreundlichen Verkehrspolitik stehen noch zahlreiche institutionelle Hindernisse im Weg. Der Bericht untersucht die Situation in der Schweiz.

PDF-Datei [3 MB]



Daniel Sauter, Regine Bernet und Thomas Schweizer: Elemente einer Strategie für die Förderung des Fussverkehrs; Expertenbericht für das Leitbild Langsamverkehr des Bundes. Zürich 2001

 

Die Alltagsprobleme der Fussgängerinnen und Fussgänger sind vielfältig: zu weite Distanzen, fehlende und gefährliche Wegverbindungen, zu lange Wartezeiten an Ampeln, Lärm, Abgase, Hindernisse auf dem Trottoir usw. Die Probleme fallen dezentral in allen Siedlungsräumen an, können aber nicht von den Kantonen und Gemeinden allein gelöst werden, denn die Rahmenbedingungen für den Verkehr setzt grösstenteils der Bund. Deshalb müssen auf Bundesebene die zahlreichen noch bestehenden institutionellen Hindernisse abgebaut und positive Rahmenbedingungen geschaffen werden. Expertenbericht des Bundesamt für Strassen ASTRA der Schweiz.

PDF-Datei [559 KB]



Stadt Zürich: Mobilitätsstrategie der Stadt Zürich - Teilstrategie Fussverkehr. Zürich 2003

 

Ziel: Zur Verbesserung der Umwelt- und Verkehrssituation und im Interesse eines effizienten Gesamtverkehrssystems wird der Fussverkehr mit Nachdruck gefördert. Mit Blick auf das Potenzial des Fussverkehrs, ist diesem insbesondere bei ausgewiesenen Defiziten im Verkehrsraum Priorität einzuräumen. Beschlossen am 17. November 2003

PDF-Datei Kurzfassung [80 KB] PDF-Datei Langfassung [192 KB]



NRW: Rundschreiben zum Einführungserlass der Richtlinien für die Anlage und Ausstattung von Fußgängerüberwegen (R-FGÜ 2001)

 

Ministerium für Wirtschaft und Mittelstand, Energie und Verkehr des Landes Nordrhein­Westfalen.
Das Rundschreiben enthält insbesondere Aussagen zur Lockerung der Einsatzgrenzen für FGÜ unter bestimmten Voraussetzungen.

Rundschreiben als PDF-Datei [70 KB]



NRW: Empfehlungen zum Einsatz und zur Gestaltung von Fußgängerüberwegen

 

Ministerium für Wirtschaft und Mittelstand, Energie und Verkehr des Landes Nordrhein­Westfalen.
Erfahrungen aus dem Modellversuch in Nordrhein-Westfalen (2002):

Zum 1. Januar 2002 wurden neue Richtlinien (R-FGÜ 2001) eingeführt, die für den Einsatz von Zebrastreifen einen größeren Entscheidungsspielraum offen halten. Diesen Spielraum auszunutzen, zu erweitern und darüber hinaus aufzuzeigen, wie Zebrastreifen sicherer gestaltet werden können und damit auch von den Fußgängern als sichere Überquerungsmöglichkeit akzeptiert werden, ist Ziel einer Broschüre, die vom Land Nordrhein-Westfalen zum Download angeboten wird.

Download als Druckversion [4.9 MB PDF] oder Monitorversion [550 KB PDF]



Land Berlin: Einführungserlass zu den R-FGÜ 2001 (3. Dezember 2001)

 

Das Land Berlin hat die R-FGÜ modifiziert eingeführt. Insbesondere im unteren Bereich der Fußgängerbelastung gibt es keine Begrenzung.

Land Berlin: Einführungserlass als PDF-Datei [1.9 MB]



Baden-Württemberg: Einführungserlass zu den R-FGÜ 2001 (27.12.2001)

 

Das Land Baden-Württemberg hat die R-FGÜ modifiziert eingeführt, allerdings sind hier die Einsatzbereiche für Zebrastreifen eingeschränkt worden.

Baden-Württemberg: Einführungserlass als PDF-Datei [150 KB]



Hessen: Einführungserlass zu den R-FGÜ 2001 (31. Mai 2002)

 

Das Land Hessen hat ebenfalls die R-FGÜ modifiziert eingeführt.

Hessen: Einführungserlass als PDF-Datei [380 KB]



BMVBW: Richtlinien für die Anlage und Ausstattung von Fußgängerüberwegen (R-FGÜ 2001)

 

Bundesministerium für Verkehr-, Bau- und Wohnungswesen.
Die R-FGÜ sind vom Bund-Länder-Fachausschuss StVO (BLFA-StVO) beschlossen worden, müssen aber noch von den einzelenen Bundesländern eingeführt werden. Dort können sie dann noch modifiziert werden.

R-FGÜ 2001 als PDF-Datei [935 KB]



Europäische Charta der Fussgänger (12. Oktober 1988)

 

Entschließung zum Schutz der Fussgänger und zur Europäischen Charta der Fussgänger des Europäischen Parlaments

Charta der Fussgänger [133 KB]